Ich (hust) hab keinen (schnief) Hunger

Wenn der Hals kratzt und die Nase läuft, brauchen Sie Bettruhe. Und einige verdammt nahrhafte Gerichte gegen Erkältung. 

    Das kennen Sie auch: Der Hals kratzt, die Nase läuft, der Kopf dröhnt – und man hat auf nichts, aber wirklich auf gar nichts Appetit. Die Erkältung zwingt einen ins Bett, man liegt rum, mümmelt Zwieback, löffelt Dosenmandarinen. Und trinkt faden Tee. Das Leben kann ganz schön hart sein. Dabei ist so viel Askese gar nicht nötig. Im Gegenteil, gerade der geschwächte Körper giert nach guten Nährstoffen. Von der wunden Seele ganz zu schweigen. Hier verraten Ihnen die Starköche unserer Kochkolumne ihre besten Gerichte gegen Erkältung. Zum Nachkochen. Zum Sich-bekochen-Lassen. Zum Gesundwerden.

    Halsweh: Gute-Laune-Slushy von Tim Raue

    Die Kaktusfeigen entsaften, mit dem Passionsfruchtsaft vermengen. Den Honig mit 1 EL Wasser aufkochen und ebenfalls zugeben. Die Masse in einer Schüssel aus Edelstahl in den Gefrierschrank stellen und alle 30 Minuten umrühren. Wenn ein kristalliner Eisbrei entstanden ist, in Eisschalen füllen und servieren.

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    Gut gegen Fieber

    Fieber: Minestrone von Anna Sgroi

    Lauch, halbierte Möhre und Zucchini in Scheiben, die Bohnen in Stücke schneiden, Egerlinge vierteln, Kartoffel sechsteln. Gemüse und gezupfte Kräuter mit 15 ml Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Brühe zugeben, salzen. Köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Restliches Olivenöl zugeben. Mit Pfeffer abschmecken. Am Tisch über die im Teller angerichtete Suppe Parmesan reiben.

    Gut gegen Fieber

    Gliederschmerzen: Spinat mit Ei, von Anna Schwarzmann

    Die Stiele des Wurzelspinats entfernen, Spinat waschen (eventuell zweimal, falls er sehr sandig ist). Die Schalotte in feine Würfel schneiden, etwas Knoblauch fein zerreiben und in einer Pfanne mit der Butter glasig anschwitzen. Dann den Spinat dazuheben und zusammenfallen lassen. Mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen und mit Spiegelei anrichten.

    Gut gegen Fieber


    Husten: Renke im Karottenfond mit Flusskrebsen und Sushi-Ingwer, von Christian Jürgens

    10 Karotten entsaften und mit 2 Eiweiß klären (alternativ 1 Flasche Bio-Karottensaft), die restlichen Karotten und die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit Olivenöl anschwitzen, etwas Sushi-Ingwer dazugeben und mit dem geklären Karottensaft aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, einmal aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen. Durch ein Tuch abpassieren und mit Zitronensaft, Salz und Zucker abschmecken. Renkenfilets zurechtschneiden, Gräten zupfen und Renken im Karottenfond 3 bis 4 Minuten pochieren, herausnehmen und warm stellen. Flusskrebse in kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten garen, danach abgießen und ausbrechen. Die jungen Karotten schälen und mit Lauchzwiebeln in Salzwasser abkochen. Flusskrebse, Karotten und Lauchzwiebeln im Karottenfond erwärmen. Anschließend die Renkenfilets und die Krebse auf dem Gemüse anrichten, mit Sushi-Ingwer und Koriander garnieren.

    Fotos: Jan Burwick, Styling: Christoph Himmel, Illustration: Dirk Schmidt

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