Gebratener Weinberg-Pfirsich auf Bachforelle

Der Weinberg-Pfirsich duftet himmlisch und ist mit den Rosen verwandt. Unser Koch Christian Jürgens kennt ein Rezept, bei dem er ihn mit Fisch kombiniert.

Der Weinbergpfirsich ist ein Steinobst, er kommt wahrscheinlich aus China und ist mit den Rosen verwandt. Leider ist der Weinbergpfirsichbaum über die Jahre immer mehr aus unserem Landschaftsbild verschwunden. Einige Winzer - oft solche, die sich dem ökologischen Anbau verschrieben haben - wissen um seinen vielfältigen Nutzen und pflanzen ihn nun wieder vermehrt an. Aufgegebene Weinbergflächen an Steilhanglagen können gut mit ihm weiterbewirtschaftet werden. In Rheinland-Pfalz lassen sich die ersten Erfolge beobachten. Ganz nebenbei schmeckt der Weinbergpfirsich auch noch hervorragend.

Gebratener Weinbergpfirsich auf Bachforelle (4 Personen)

4 Filets von der Bachforelle mit Haut
3 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 EL Keimöl
100 g Butter
4 Weinbergpfirsiche
3 EL Pfirsichlikör
einige Zweige und Blätter
Zitronenverbene

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Die Filets der Bachforelle werden schräg auf der Hautseite in zirka 2 cm breiten Abständen eingeschnitten. Achten Sie darauf, dass Sie nicht ganz bis zur Mittelgräte einschneiden. Filets mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern. Fisch mit der Hautseite nach unten etwa drei Minuten in Keimöl anbraten. Nach dem Wenden Butter hinzufügen und die Filets bei geringer Hitze zu Ende braten. Die Weinbergpfirsiche werden quer halbiert und im verbliebenen Fett von beiden Seiten angebraten. Pfirsichlikör und Zitronenverbeneblätter dazugeben, bei geschlossenem Deckel 5 Minuten garen und mit Pfeffer abschmecken. Die Pfirsichhälften mit der Bachforelle und den Zweigen der Zitronenverbene anrichten.

Christian Jürgens kocht im »Restaurant Überfahrt« in Rottach-Egern am Tegernsee. Er schreibt neben Maria Luisa Scolastra, Anna Schwarzmann und Tim Raue für unser Kochquartett.

Foodfoto: Reinhard Hunger Styling: Volker Hobl