Scheitenkücherl

Damit Sie an Sonn- und Feiertagen Familie und Verwandtschaft beim gemeinsamen Kaffee versorgen können, verrät Ihnen unsere Köchin Anna Schwarzmann das Rezept für ihr liebstes Schmalzgebäck. 

Das Rezept für unser liebstes Schmalzgebäck habe ich von meiner besten Freundin Maria aus Atting in Niederbayern. Bei einem festlichen Anlass, wenn die ganze Familie zusammenkommt wie Ostern oder zur Kommunion, dürfen die Scheitenkücherl auf gar keinen Fall fehlen. Weil sie so gut schmecken und auch, weil die Kinder die »Kracherl« so lieben und den größten Spaß beim Essen haben, denn sie knacken so schön, wenn man reinbeißt. Lassen Sie sich nicht von dem vermeintlich vielen Fett abschrecken, für dieses Schmalzgebäck brauchen Sie keinen Riesentopf mit Fett, eine Pfanne mit etwas höherem Rand reicht auch.

Scheitenkücherl (Kracherl)
(4 Personen)

250 g Mehl
3 Eier (bei sehr kleinen evtl. 4 Stück)
20 g Zucker
Salz
Puder- oder Zimtzucker
eine Pfanne mit Butterschmalz zum Ausbacken

Meistgelesen diese Woche:

Sämtliche Zutaten zu einem festen Teig verkneten. Teig eine halbe Stunde
ruhen lassen. Mit dem Nudelholz ganz dünn auswellen (etwa 3 mm), dann
15 cm große Kreise ausstechen und nochmals mit dem Nudelholz darübergehen, damit sie ganz dünn sind. Anschließend in heißem Butterschmalz goldgelb ausbacken, bis sie Blasen werfen. Herausnehmen und auf einem Sieb abtropfen lassen. Die Kücherl mit Puderzucker oder nach Wunsch mit Zimt und Zucker gut bestreuen und zu Kaffee und Tee reichen.

Anna Schwarzmann kocht im »Gasthof Widmann« in Überacker bei München. Sie schreibt neben Maria Luisa Scolastra, Christian Jürgens und Tim Raue für unser Kochquartett.

Foodfoto: Reinhard Hunger; Styling: Volker Hobl