Sagen Sie jetzt nichts, Thomas und Alexander Huber

Ein Interview, in dem die Kletter-Brüder Thomas und Alexander Huber nichts sagen und doch alles verraten: über die Liebe zu den Bergen, den Yeti und was die Milchschnitte damit zu tun hat.


    Name:
    Thomas und Alexander Huber Geboren: 18. November 1966 in Palling (Thomas), 30. Dezember 1968 in Trostberg Beruf: Speedkletterer  Ausbildung: Diplomphysiker (Alexander), Berg- und Skiführer (beide)  Status: Schnell und entspannt

    Hilfe, Nieselregen! Ein geschulter Blick in den Berchtesgadener Himmel: »Schlimmer wird’s net«, beruhigt Thomas Huber unseren Fotografen, der Angst um seine Ausrüstung hat. Er weiß, wovon er redet, schließlich haben er und sein Bruder Alexander schon den ein oder anderen Tag in den Bergen verbracht. Als Huberbuam sind die Männer mit den Demichelis-Mähnen viel unterwegs, längst zählen sie zu den besten Kletterern weltweit. Ihr Antrieb: Sie wollen nicht nur den Gipfel, sie wollen ihn möglichst schnell. »Speedklettern« nennt sich dieses rastlose Freizeitvergnügen. Für den Extremanstieg zum Gipfel des El Capitan (2307 Meter) im Yosemite National Park braucht ein Bergsteiger mehrere Tage, die Huberbuam schwingen sich in knapp drei Stunden rauf. In ein paar Tagen gehts zum Mont Blanc, sie warten nur auf besseres Wetter. So viel Zeit hat unser Fotograf nicht, dann werden die Haare eben nass - und die Ausrüstung auch.

    Fotos: Frank Bauer

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