Geboren 29. April 1985 in Göttingen
Beruf Sportmoderator
Ausbildung Magister in Sportwissenschaft und Sportjournalismus an der Uni Göttingen
Status Und nun zum Sport
Zum Abschied beim Treffen mit dem SZ-Magazin hat sein Hund auf die Fußmatte des Fotostudios gepinkelt, kann einem Welpen passieren, Alex Schlüter war es dennoch sehr unangenehm. Dafür hatte »Alfie« Frage sechs eindrucksvoll beantwortet, und die vielen Spielsachen, die Schlüter für seinen Hund dabeihatte, verstärkten den Eindruck, den der neue Sportschau-Moderator hinterließ: sympathisch, unkompliziert und professionell. So wirkte er auch bei seinen ersten Auftritten als ARD-Sportmoderator. Gut, etwas brav ist Schlüter noch am Mikro. Aber jetzt sitzt ja auch die Mutter vorm Fernseher. Seinen Wechsel zur altehrwürdigen Sportschau verkündete Schlüter auf Instagram so: »Mutti, ich bin jetzt auf deiner Fernbedienung.« Davor war er bei DAZN und Amazon zu sehen gewesen. Schlüter hat Sportwissenschaft studiert und als Datenanalyst Statistiken zu Fußballspielern und -vereinen erstellt, ehe er vor die Kamera ging. Nach Esther Sedlaczek und Lea Wagner (seit 2021 und 2023 dabei) ist Schlüter die dritte gelungene Neuverpflichtung der Sportschau. Die ARD kauft auf dem Sportmoderatoren-Transfermarkt fast so gut ein wie Eintracht Frankfurt auf dem Spielermarkt. In Zeiten, wo Engländer und Saudis die Bundesliga leer kaufen, bleibt der kleine Trost, dass sie zumindest nicht auch noch die besten Moderatorinnen und Moderatoren abgreifen.
Wie wird Trump den WM-Pokal übergeben, Alexander Schlüter?
Der Sportmoderator im Interview ohne Worte über seinen Lieblingsverein, Klischees über seinen Beruf und einen möglichen Wechsel in die Politik.








