»Rosamunde-Pilcher-Filme sind einfach nicht mein Ding«

Die beiden Vereinspatrone Clemens Tönnies und Dietmar Hopp im Gespräch über den RB Leipzig, Transfersummen und ihre Leidenschaft für den Sport.

Der eine weiß eine Menge über Computer, der andere über Schweinefleisch, der eine hat 7,4 Milliarden auf dem Konto, der andere 2,1 Milliarden, der eine lebt für Hoffenheim, der andere für Schalke – Fußballnarren sind sie beide: Dietmar Hopp, 76, und Clemens Tönnies, 60.

Mehrere Monate hat es gedauert, die beiden gemeinsam an einen Tisch zu bringen, aber jetzt, am Rande einer Charity-Veranstaltung in Hopps Golfclub in St. Leon-Roth, ist es endlich so weit: Noch drei Stunden bis zum Gala-Dinner. Nicht genug, aber immerhin reichlich Zeit, um über Fußball und Geld zu sprechen und wie beides zusammenhängt: Was ist dran an der Stammtischthese, dass die Milliarden der Oligarchen, Scheichs und Investoren die Seele des Spiels (und der Spieler) zerstören? Dass der Kern des globalen Systems Fußball verfault, die Funktionäre und Verbände korrupt und kriminell sind?

Foto: Andy Kania

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