Hotel Amano

Eindlich ein Hotel, dass herrlich normal und genau deswegen etwas Besonderes ist, findet Susanne Schneider und legt Ihnen diese Woche das Hotel Amano in Berlin ans Herz.

Das Besondere am »Hotel Amano« ist, dass es so normal ist. Es will nichts von einem, es ist für die Gäste da, nicht umgekehrt – heute sind ja oft die Hotels die Stars und die Gäste mehr Staffage. Beim »Hotel Amano« aber stimmt das nicht, da hat jemand alles richtig gemacht. Schon bei der Lage kriegt jeder Berlin-Tourist Herzklopfen: zwischen August- und Rosenthaler Straße, um die Ecke von Linien-, Tor- und Mulackstraße. Die Lobby ist angenehm und großzügig, sodass man auch dann Lust hat, sich auf die braunen Sofas zu setzen, wenn man nicht bloß auf ein Taxi wartet. Die Zimmer und Apartments sind schlicht, klar und modern möbliert, die Farben Braun und Weiß, ein paar Kleckser Orange, nirgends etwas Überkandideltes.

Es gibt auch: eine Dachterrasse mit Blick über Berlin-Mitte, eine Bar, in die zurzeit halb Berlin rennt, auch Jimmy Blue Ochsenknecht habe ich vor ein paar Wochen dort getroffen, aber gut, er will auch seinen Spaß haben. An der Rezeption kann man sich Fahrräder, DVDs, iPods und Xboxen ausleihen. Und zum Schluss kommt fast das Beste: der Preis. Und Tusch! Ab 79 Euro das Zimmer. Und nie hat man den Eindruck, irgendwer hat hier an irgendwas gespart. Also, wir sehen uns dann eh bald dort, ja?

Zimmer und Lobby im Hotel Amano, Auguststraße 43, 10119 Berlin, Tel. 030/80 94 15-0, www.hotel-amano.com, DZ ab 79 Euro.

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