»The Flushing Meadows Hotel« - München

Im "Flushing Meadows" wurden elf Zimmer jeweils von einer anderen Münchner Persönlichkeit gestaltet. Gute Gelegenheit an nur einem Wochenende die kreative Szene der Stadt kennen zu lernen.

Lässt man sich in einer Stadt nieder, dauert es, bis man jene Menschen findet, die sie lebendig machen: Künstler, Designer, Musiker. Die lernt man ja nicht mal so eben kennen, schon gar nicht in der Eile eines Wochenendurlaubs. Das heißt, doch, jedenfalls in München, jedenfalls im »Flushing Meadows Hotel«, einem Industriegebäude aus den Sechzigern nahe der Isar. Das Besitzertrio, Niels Jäger, Sascha Arnold und Steffen Werner, mischt die Stadt seit Jahren auf, sei es mit dem Club »Bob Beaman«, der »James T. Hunt Bar«, dem Smoothie-Laden »Super Danke!«. Für ihre Hotelgäste haben Jäger/Arnold/Werner ihr Stadtwissen in einem eigenen Reiseführer gebündelt, zu finden in jedem der 16 Hotelzimmer. Elf der Zimmer wurden Persönlichkeiten überlassen, die über die Einrichtung bestimmen durften - eben den Künstlern, Designern, Musikern, die man gern träfe in einer Stadt: der Barlegende Charles Schumann etwa oder dem Eisbach-Surfer Quirin Rohleder. Die Schauspielerin Birgit Minichmayr hat ihres mit einer blaugrauen Vintage-Tapete, einem Beamer und 25 ihrer Lieblingsfilme ausgestattet, und Helmut Geier alias DJ Hell lässt über den schlafenden Gästen eine Rockband aus Skeletten thronen.

Flushing Meadows Hotel,
Fraunhoferstraße 32, 80469 München, DZ ab 115 Euro,
Tel. 089/55 27 91 70,
www.flushingmeadowshotel.com

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