»Wir wissen, dass die Europäer sich sehr auf die Bilder freuen«

Im vergangenen Herbst porträtierte das SZ-Magazin den Hausmeister in Teheran, der jahrzehntelang die größte Sammlung moderner Kunst außerhalb des Westens hütete. Die bekanntesten Bilder sollten in Berlin gezeigt werden, dann kam der Verleih ins Stocken. Wir haben den Mann mit dem Schlüssel gefragt, ob er noch an das Projekt glaubt.

Sie kommt. Sie kommt nicht. Kommt sie doch? Monatelang hat Berlin auf 60 Leihwerke aus der spektakulären Kellersammlung des Teheraner Museums für Zeitgenössische Kunst (TMoCa) gewartet, darunter ein auf 400 Millionen Euro geschätzter Pollock, bekannte Gemälde von Rothko und Picasso. Eintrittskarten waren bereits verkauft, Wände freigeräumt. Frank-Walter Steinmeier, noch Außenminister zu dem Zeitpunkt, sollte am 4. Dezember 2016 die Eröffnungsrede in der Berliner Gemäldegalerie halten.

Mitarbeit: Hamid Ebrahimzadeh

Foto: Mahnaz Sahaf

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