Kaninchen mit Safran

Zum Glück ist es nicht mehr schwierig, auch fernab des Meeres die Fische für eine gute Bouillabaisse zu bekommen. Denn die brauchen Sie für unser heutiges Rezept.

Aber das sonst eher zart schmeckende und überaus gesunde Kaninchenfleisch auf Bouillabaisse-Art zu servieren, hat mich besonders gereizt: So werden Freunde einer guten Suppe wie auch der gesunden Ernährung gleichermaßen zufriedengestellt. Die Kombination von hellem Fleisch, leichter Schärfe, Safran und mediterranen Aromen bekommt man nicht jeden Tag auf den Tisch. Das Gericht ist feiner und leichter als der von Deutschen so geliebte Eintopf – hat aber eben auch viel Geschmack. Nach dem großen Schlemmen im Winter hilft so ein schmackhaftes, gesundes und leichtes Gericht bei der Frühjahrsentschlackung.

Kaninchen mit Safran (4 Personen )

1 Kaninchen (ca. 1,4 kg, in 12 Teile zerlegt),
1 Msp. Safranfäden,
3 Thymianzweige,
schwarzer Pfeffer,
2 geschälte Knoblauchzehen,
1 Lorbeerblatt,
6 EL Olivenöl,
Salz,
280 g weiße Zwiebeln, in Scheiben,
1 TL Tomatenmark,
300 g geschälte Dosentomaten,
350 g geschälte mehlig kochende
Kartoffeln, in ½ cm dicken Scheiben,
1,5 l Geflügel- oder Kalbsfond,
8 EL Sauce Rouille,
4 Scheiben getoastetes Baguette,
Thymian für Garnitur

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Kaninchenstücke mit Safran, Thymian, Pfeffer, Knoblauch, Lorbeer und 4 EL Olivenöl über Nacht marinieren. Im hohen Schmortopf restliches Olivenöl erhitzen. Kaninchen aus der Marinade nehmen, salzen, rundum anbraten. Herausnehmen. Zwiebelscheiben im Topf leicht glasig dünsten. Tomatenmark zufügen, verrühren. Fleisch auf Zwiebelscheiben setzen, darauf die Tomaten geben. Mit Kartoffeln abdecken. Fond angießen. Topf mit Deckel verschließen, 30 Minuten in auf 190 Grad vorgeheizten Backofen schieben. Bei 170 Grad weitere zehn Minuten garen. Kaninchenstücke, Gemüse, etwas Suppe in die Teller geben. Fleisch mit etwas Rouille bestreichen. Restliche Rouille auf Baguettescheiben streichen und extra reichen. Mit Thymian garnieren.

Foodfoto: Reinhard Hunger, Styling: Volker Hobl; schwaz-weiß Foto: Jo Jankowski