»Wurzelgemüse wie Rote Bete, Karotte oder eben Sellerie gart man am besten ungeschält und auf Salz, das zieht die Feuchtigkeit, und der Geschmack wird intensiver. Die Aromen von Haselnuss und Meerrettich harmonieren wunderbar. Eine schöne Vorspeise.«
Zutaten:
- 1 mittelgroßer Knollensellerie Knollensellerie, Sellerie
- etwa 1 kg grobes Meersalz (wiederverwendbar zum Garen von Gemüse im Ofen) Salz
- Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle Salz, Pfeffer
- 200 g Crème fraîche
- 2 EL helle Misopaste Miso
- 4 EL Haselnussöl
- 1 Bio-Zitrone Zitrone
- ½ Bio-Orange Orange
- 2-3 EL Meerrettich (aus dem Glas oder frisch gerieben) Meerrettich
- etwas Kerbel Kerbel
- 1 kleiner Bund Schnittlauch
- 1 Handvoll geröstete Piemonteser Haselnüsse Haselnüsse
- etwas Butter zum Anbräunen Butter
Meersalz auf ein Backblech streuen und den Sellerie ungeschält direkt auf das Salz legen. Im Ofen bei 180 Grad etwa 1,5 bis 2 Stunden garen, bis man mit einem Holzspieß oder Messer gut einstechen kann. Den Sellerie etwas abkühlen lassen und anschließend die Schale rundherum entfernen. In dünne Scheiben schneiden (wie ein Carpaccio) und auf eine Platte oder auf Teller flach verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Crème fraîche mit der Misopaste und dem Haselnussöl glatt rühren, mit Saft und Zeste von Zitrone und Orange sowie Salz, Pfeffer und Meerrettich abschmecken. Fein geschnittenen Kerbel und Schnittlauch unterheben. Gegarte Selleriescheiben mit der angerührten Crème fraîche bedecken. Zum Schluss mit grob gestoßenen Haselnusskernen bestreuen. Die Selleriescheiben mit etwas gebräunter Butter beträufeln. Dazu am besten ein dunkles Brot servieren.
