Couscous mit Kichererbsen, Linsen und Scampi

Unsere Köchin hat dieses Rezept aus Sizilien mitgebracht und an die Zutaten ihrer umbrischen Heimat angepasst. Das Ergebnis: ein aromatisches Rundumgericht und »bella Italia« auf jeder Gabel.

Ein Rundumgericht, das vor Aromen strotzt: Couscous mit Kichererbsen, Linsen, Aubergine, Zucchini, Tomaten und Scampi, verfeinert mit Parmesan, Basilikum, Minze und Petersilie.

Zubereitungszeit
90
Back/Gesamtzeit
90
Schwierigkeit

»Immer, wenn ich Couscous esse oder zubereite, wandern meine Gedanken nach Sizilien. Es ist schon etliche Jahre her, dass ich ihn auf dieser wunderschönen Insel, dem Kreuzweg verschiedener Völker und Kulturen, zum ersten Mal gekostet habe. Es war sofort Liebe.

Heute möchte ich Ihnen ein Rezept vorstellen, in dem ich sizilianischen Scampi-Couscous mit typischen Zutaten aus meiner Heimat Umbrien verbinde: angereichert mit Kichererbsen, Linsen, Auberginen, Paprika, Tomaten und Parmesan und gewürzt mit Basilikum, Rosmarin und Petersilie. Am besten gelingt Couscous, wenn auf zwei Teile Wasser ein Teil ­Couscous gerechnet wird. Als Wein empfehle ich dazu einen weißen ­Grechetto der Cantina Villa ­Sobrano.«

Couscous mit Scampi

zzgl. acht Stunden Einweichzeit (s. Tipp unten für schnellere Variante)

Zutaten:

Für 4 Personen
  • 150 g trockene kleine Kichererbsen (alternativ ca. 350 g gekochte Kichererbsen aus dem Glas, in der 4-Personen-Variante)
  • 7 Zweige frischer Rosmarin (davon 4 zum Garnieren)
  • 1 mittelgroße Kartoffel, geschält
  • 8 EL Olivenöl und Olivenöl extra vergine zum Beträufeln
  • Salz; frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • 150  g trockene Linsen (alternativ ca. 350 g gekochte Linsen aus dem Glas, in der 4-Personen-Variante)
  • 200 g Couscous
  • 100 g gelbe Paprikaschote
  • 400 g Auberginen
  • 2 Zucchini
  • 1 rote Zwiebel (besonders süß: aus Tropea in Kalabrien)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 100 g reife Kirschtomaten
  • 4 Zweige Basilikum
  • 2 Zweige Basilikum
  • 50 g Butter
  • 2 EL gehobelter Parmesan
  • 8 Scampi, geschält (am besten echter Kaisergranat, alternativ Garnelen; wir empfehlen den Kauf mit Nachhaltigkeitssiegel des Marine Steward­ship Council – MSC – und/oder Dolphin-Safe-Siegel)
  • 30 g Petersilie

1. Trockene Kichererbsen in lauwarmem Wasser mit 1 EL grobem Salz acht Stunden einweichen (s. Tipp unten für die schnellere Variante).

2. Danach abgießen, in einem Topf mit 2 l lauwarmem Wasser, 4 EL Olivenöl, 0,5 EL grobem Salz, 1 TL gemahlenem, schwarzem Pfeffer, 2 frischen Zweigen Rosmarin und 1 rohen, geschälten Kartoffel 1,5 Stunden kochen. 

3. Linsen in 1 l Wasser 20 Minuten kochen.

4. In einer Kasserolle 0,5 l Wasser mit 1 EL Olivenöl und 1 Prise Salz zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, Couscous hineinstreuen und rühren, bis er Wasser und Öl aufgenommen hat. Herd ausschalten und Couscous ruhen lassen.

5. Gemüse waschen, putzen. Paprika und Auberginen klein würfeln. Zucchini à la Julienne (feine Streifen) schneiden, dabei nur den äußeren, grünen Teil verwenden.

6. In einer Pfanne fein gehackte Zwiebel und zerquetschte Knoblauchzehen in 3 EL Olivenöl anbraten, bei niedriger Hitze 10 Minuten schmoren, nach Bedarf ein halbes Glas lauwarmes Wasser oder Gemüsebrühe angießen.

7. Tomaten waschen, klein würfeln. 1 Zweig Rosmarin und Paprika­würfel zum Zwiebel-Knoblauch-Mix geben, 5 Minuten später Auberginen, Zucchini, Basilikum- und Minzblättchen, Tomaten, Salz und Pfeffer hinzufügen. Das Gemüse weitere 5 Minuten garen, es sollte bissfest sein.

8. Kichererbsen und Linsen abgießen, Kartoffel würfeln. Mit dem mit einer Gabel aufgelockerten Couscous, Butter, Parmesan, geschälten Scampi sowie gehackter Petersilie zum Gemüse geben, dann das Ganze in der Pfanne schwenken.

9. Alles sorgfältig vermengen, auf Tellern anrichten. Zuletzt mit ein paar Tropfen Olivenöl extra vergine beträufeln, mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und mit je 1 Zweig Rosmarin garnieren. Heiß oder lauwarm servieren.

Tipp:
Wenn es schneller gehen soll, können Sie auf gekochte Kichererbsen und Linsen aus dem Glas sowie auf Instant-Couscous zurückgreifen. Das Couscous schmeckt auch vegetarisch sehr gut: Dafür einfach die Scampi weglassen.