Rindertatar

Tatar kennt man in den verschiedensten Variationen: angebraten, serviert mit Kaviar, auf Kartoffelrösti – heute servieren wir es mal mit Steckerlbrot.

Eingelegte Senffrüchte geben dem Rindertatar eine neue Note und sind sehr dekorativ. Besonders gut schmeckt dazu ein geröstetes Steckerlbrot aus einem nicht zu süßen Hefeteig, dem man auch Olivenöl und Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Basilikum beimischen kann. Einfacher geht’s fast nicht mehr. Der Brotteig ist schnell zubereitet, danach einfach auf ein Steckerl wickeln, und nach einer Viertelstunde kann das Brot schon gegessen werden. Am besten schmeckt mir das Steckerlbrot über offenem Feuer geröstet, aber man kann es auch gut im Backofen machen: einfach bei 180 Grad Umluft goldgelb backen.

Rindertatar mit Steckerlbrot
(für 4 Personen)

320 g Rinderfilet, pariert;
2 kleine Essiggurken, fein gewürfelt;
2 kleine Schalotten, fein gewürfelt, blanchiert, ausgedrückt;
½ TL Keimöl,
mittelscharfer Senf,
Ketchup,
Salz,
weißer Pfeffer,
Cayennepfeffer,
Paprika, edelsüß,
Essiggurkensud,
eingelegte Senffrüchte,
Sommersalate,
500 g Mehl,
1 Würfel frische Hefe (42 g),
Prise Zucker,
Prise Salz,
1 EL Butter,
Öl

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Mehl in Schüssel sieben, Mulde eindrücken. Hefe in 250 ml lauwarmem Wasser mit Zucker verrühren, in die Mulde geben. Unter Tuch etwa 12 Min. an warmem Ort gehen lassen. Mit Salz und Butter verkneten, 20 Min. gehen lassen. Besenstiel mit Alufolie umwickeln. Alufolie auf 60 cm mit Öl einpinseln. Vom Teig Stücke abnehmen, 2 cm dicke Rollen formen, sofort um die Alufolie wickeln, dicht aneinander, sodass eine lange Rolle entsteht. Brot in 15 cm Entfernung vom Grill backen, alle 2 bis 3 Minuten drehen, 10 bis 14 Minuten. Abkühlen lassen, mit Folie vom Stiel ziehen. Fleisch in hauchdünne Streifen, dann in kleinste Würfel schneiden. Gurken, Schalotten, Keimöl untermischen. Tatar mit Gewürzen und ein paar Tropfen Gurkensud abschmecken, mit Salaten, Senffrüchten garnieren, mit warmem Steckerlbrot servieren.

Foodfoto: Reinhard Hunger, Styling: Volker Hobl, schwarz-weiß Foto: Jo Jankowski