Selbst gemachte Zimtschnecken

Dieses fluffige Frühstück gelingt auch Morgenmuffeln: Unsere Autorin bereitet den Hefeteig am Abend vor und schiebt die Schnecken morgens nur noch schnell in den Ofen.

Unschlagbar: frische Zimtschnecken zum Frühstück oder nachmittags zum Kaffee.

Foto: Maria Sprenger

Für ein gutes Frühstück kriechen wir an einem Sonntagmorgen gerne aus dem Bett. Wenn dann noch der süße Duft von frisch gebackenem Hefeteig dazukommt oder gar ein Hauch von Zimt, heißt es: Nichts wie aufstehen! Könnten ja Zimtschnecken sein, die da auf dem Frühstückstisch warten.

Die Lösung: Den Teig in Ruhe am Vorabend zubereiten und die Schnecken am nächsten Morgen nur noch in den Ofen schieben, bis sie rechtzeitig zum Frühstück schön fluffig wieder herauskommen.

Selbst gebackene Zimtschnecken:

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Für 10-12 Zimtschnecken (in Auflaufform mit ca. 18x25 cm)

  • 250 ml Vollmilch 
  • 135 g Zucker
  • 20 g frische Hefe
  • 250 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Tl Salz
  • 580 g Mehl (Type 550)
  • 50 ml Ahornsirup
  • 50 g Rohrzucker
  • 2 Tl Zimt (oder mehr, je nach gewünschter Intensität)

Zubereitung:

1. Für den Teig lauwarme Milch verwenden. Den Zucker dazugeben und die Hefe hineinbröckeln. Zehn Minuten abgedeckt stehen lassen, bis die Milch Blasen wirft. In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Salz vermengen, dann 115 g Butter in Stücken, zwei Eier und die Hefemilch zugeben und so lange kneten, bis ein samtiger Teig entstanden ist. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.

2. Für die Zimtbutter die restliche Butter, Ahornsirup, Rohrzucker und Zimt mit dem Handrührer vermengen und eine Prise Salz hinzugeben.

3. Den Teig nach dem Gehen zu einem 1 cm dicken Rechteck ausrollen und komplett mit der Zimt-Butter bestreichen. Zusammenrollen und die Rolle in etwa 4 cm dicke Scheiben schneiden. Zimtschnecken in eine gefettete Auflaufform legen (unsere misst 18×25 cm), mit Frischhaltefolie bedecken und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

4. Am nächsten Morgen den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Zimtschnecken auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen.

Tipp:

Für Hefeteig eignet sich generell am besten die Mehltype 550. Sie enthält etwas mehr Klebereiweiß als das gebräuchliche Weizenmehl 405, bindet somit besser und macht den Teig stabiler.

Wer sich immer gefragt hat, wofür die Zahlen auf den Mehlpackungen stehen: Sie geben Auskunft über den Mineralstoffgehalt des Mehls. Der wiederum hängt davon ab, wie stark das Mehl gemahlen wurde und wie viele Bestandteile der Schale des Korns enthalten sind. Die Schale enthält die meisten Mineralstoffe.

Weizenmehl 405 enthält 405 mg Mineralstoffe pro 100 g Mehl. Es ist besonders fein, was sich sowohl in der weißen Farbe als auch in der pudrigen Konsistenz zeigt. Weizenmehl 550 enthält etwas mehr Mineralstoffe und Schalenbestandteile, es ist etwas dunkler in der Farbe als das 405er. Weizenmehl 1050 ist deutlich dunkler und weniger fein, es eignet sich mit seinem kräftigeren Geschmack gut für Mischbrote, aber weniger für feine Backwaren.

Quelle: Rezept von SZ.de, erstmals veröffentlicht am 10. März 2017

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