Recherche-Stipendien sind vergeben

Die Chefredaktion des SZ-Magazins hat aus 384 Einsendungen drei Projekte von freien Journalistinnen ausgewählt

Ich, verbesserlich

Auf Instagram ist jeder sein eigener Pressesprecher – und macht Dinge, die im normalen Leben lächerlich sind. Das hat einen einleuchtenden Grund.

Dialektik der Aufklärung

Die Bravo feiert Jubiläum. Unser Autor macht sich Gedanken, was die Zeitschrift aus dem Sex ihrer Leser gemacht hat.

Paranoia als Erfolgsgarant

Er leitet einen der größten Medienkonzerne Europas: Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Springer, hält Verfolgungswahn für eine gute Triebfeder. Im Interview spricht er auch über zuletzt gescheiterte Projekte und seine Freundschaft zu Friede Springer.

Die lernen's nie

Auch Autoren des SZ-Magazins machen Fehler. Sogar ständig. Welche? Unsere Schlussredakteurin packt aus.

»Die besten Träume sind die, in denen ich fliege«

Günter Wallraff ist der Altmeister der riskanten Recherche. Auch dem IS wollte er sich unlängst ausliefern – als Austauschgeisel. Ein Interview über Leben und Tod.

Kein Witz

In seiner Jugend hatte unser Autor für Bayern 1 nur Verachtung übrig. Der Radiosender war alles, was er nicht sein wollte: volkstümlich, spießig, langweilig. Zwanzig Jahre später findet er ihn super. Was ist passiert?

»Ich bin sehr oft auf die Schnauze gefallen«

Er ist einer der schillerndsten Verleger des Landes - obwohl er meint, lange nur Fehler gemacht zu haben. Jetzt feiert Hubert Burda seinen 75. Geburtstag und spricht über seine Eltern, die »teure Freundschaft« zu Rupert Murdoch und den Vorteil, nur 1,70 Meter groß zu sein.

Äpfel und Birnen

Medien und Fans vergleichen deutsche Prominente gern mit amerikanischen Stars, um sie größer zu machen. Eine mittelprächtige Idee.

Erfolg bei den Lead Awards 2014

Rauf auf's Treppchen: Das SZ-Magazin erhielt neben dem Titel »Magazin des Jahres« zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter Gold in den Kategorien »Cover des Jahres« und »Beitrag des Jahres«. Die strahlenden Gewinner hier noch einmal für Sie im Überblick.

Sagen Sie jetzt nichts, Martin Sonneborn

Der Satiriker Martin Sonneborn über die Merkel-Raute, Wahlkampf in Wohnzimmern und einen Witz, für den er sich schämt.

Das Beste aus aller Welt

Im Urlaub soll man die Seele baumeln lassen. Aber wie ging das nochmal? Unser Autor über die Frage, warum man den Deutschen eigentlich alles erklären muss?

»Meine Regel: tagsüber zehn Zentimeter, am Abend höher«

Seit zwei Jahren ist Carine Roitfeld nicht mehr Chefin der französischen Vogue - und trotzdem geht in der Modewelt nichts ohne sie. Ein Gespräch über wirkungsvolle Absätze und Kosakenbräuche.

Die Gewissensfrage

Nutzt man jemanden aus, wenn man über dessen Facebook-Account nach alten Freunden sucht, obwohl man selbst keinen Account hat?

Nach der Schlacht

Die Reporterin Janine di Giovanni war in den letzten zwanzig Jahren in fast jedem Krisengebiet: Bosnien, Ruanda, Afghanistan. Jetzt hat sie ein Buch über ihr Leben geschrieben - es wurde ein Buch über die Liebe.

Politik der Verschiebung

Spätestens mit der Katastrophe von Fukushima und dem Konflikt in Libyen ist der Live-Ticker zum Pulsmesser der Gegenwart geworden. Doch die Frage ist, ob sich diese Form der permanenten Kurzberichterstattung überhaupt noch mit den Ereignissen, die sie dokumentieren soll, verträgt.

Da-dam-da-dam-da-daaaa-daaa

Mit dieser Melodie kündigt Bayern 3 seit vierzig Jahren seine Verkehrsdurchsagen an. Drei Millionen Menschen schalten jeden Tag ein – aber was kommt da eigentlich? Unser Autor hörte an einem beliebigen Werktag das komplette Programm durch, ab fünf Uhr morgens.

"Ich konnte mich selbst nicht mehr sehen"

Vom Fernsehen hat Günter Netzer sich verabschiedet. Das Kommentieren kann er nicht lassen: Ein Interview.

"Ich würde mich selbst nie einladen. Ich bin zu langweilig."

Aber ist das ein Grund, ständig so viele alte Männer ins Studio zu bitten? Zeit für ein paar kritische Fragen an die Moderatorin Sandra Maischberger.

Der Lauf der Geschichten

Manche Themen halten das Land wochenlang in Atem - aber oft ist das Gedröhne der Medien so laut, dass die Wahrheit völlig untergeht. Wir haben die Meldungen der jüngsten Zeit auf das Wesentliche reduziert: ein Überblick, von der Kundus-Affäre bis zum Fall Claudia Pechstein.

Welcome to Nollywood

Die Filmindustrie Nigerias zählt neben Holly- und Bollywood zu den größten der Welt. In Lagos bat der Fotograf Pieter Hugo für seine Serie "Nollywood" Schauspieler in ihren kuriosen Kostümen vor die Kamera.

Objektiv betrachtet

Paparazzi nerven. Das kriegen Anne Will und Miriam Meckel jedes Mal zu spüren, wenn sie öffentliche Veranstaltungen besuchen. Für uns fotografiert Miriam Meckel zurück - und schreibt über das merkwürdigste Rollenspiel der modernen Mediengesellschaft.