»Dass wir uns nicht lieben, macht es oft auch einfacher«

Christine gründet mit ihrer damaligen Partnerin eine Plattform für Co-Elternschaft, nach der Trennung wird sie Mutter. Und Gianni wird Vater. Hier erzählen die beiden, wie sie ohne romantische Gefühle eine sichere Partnerschaft aufgebaut haben, Kompromisse finden – und eine Familie wurden.

Christiane (38) sagt über ihre Beziehung zu Gianni: »Familie ist für mich ein Zusammenschluss von Menschen, die sich gut verstehen und die auch bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen.«

Foto: privat

Gianni und ich sind nicht über die Liebe miteinander verbunden. Trotzdem leben wir eine große Nähe und sind mit unserer siebenjährigen Tochter eine Familie. Seit fünf Jahren leben wir in zwei Wohnungen, die nebeneinander liegen. In der Mitte haben wir einen Durchbruch gemacht und eine gemeinsame Küche eingerichtet. Wir teilen uns die Erziehungsarbeit zu gleichen Teilen. Gianni ist zuverlässig, ich kann mich absolut auf ihn verlassen.

Unsere gemeinsame Geschichte begann so: Ich hatte fertig studiert, als Ärztin gearbeitet und war

Wir entschieden uns, einen schwulen Mann zu suchen, der auch einen Kinderwunsch hat. Bei

Wir saßen dann auf dem Sofa, sprachen darüber, dass wir uns das anders vorstellten,

Dann haben wir relativ schnell ein paar Männer getroffen. Das Treffen mit Gianni in

Die Beziehung zu meiner Partnerin dauerte sieben Jahre und ging in diesem Jahr kaputt.

Ich habe Giannis und meine Tochter mit 31 bekommen. Sie ist ein offenes, freies

In der Elternzeit sind wir sehr viel gereist. Seine Theatergruppe ging auf Tour. Und

Nur streiten können wir nicht so gut. Wenn wir einen Konflikt über längere Zeit

Dass wir uns nicht lieben, macht es manchmal schwerer, aber oft auch einfacher. Wenn

Familie ist für mich ein Zusammenschluss von Menschen, die sich gut verstehen und die

Die romantische Vorstellung einer von Liebe durchzogenen Kernfamilie ist ja auch noch nicht so

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