Der Gähntest

Über Talkshows schimpfen kann jeder. Stattdessen: zehn konstruktive Vorschläge.

Hier finden Sie ausgewählte Artikel aus dem SZ-Magazin 30/2013.
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Leben und Gesellschaft

Schritt für Schritt

Als Deutschlands größte Drogeriekette Schlecker 2012 pleitegeht, verlieren 27 000 Menschen ihren Job, die meisten davon sind Frauen. Arbeitskräfte ohne »Anschlussverwendung« nannte man sie in Berlin. Das hat viele Schlecker-Frauen wütend gemacht und angespornt: Jetzt gründen sie selber etwas - ihre eigene Drogeriekette.

Hotel Europa

»Le Corbusier«, Marseille

Stadt und Hotel haben etwas gemeinsam: Es zählt der zweite Blick. Denn zwischen heruntergekommenen Bauten steht bauhaushafte Moderne und eine Vision davon, wie Menschen zusammenleben sollten.

Leben und Gesellschaft

Einsame Spitze

Der Elektriker Armin Glas wohnt mit 43 noch bei seinen Eltern, aber er will hoch hinaus. Sein Traum: in jedem Land der Welt den höchsten Berg zu besteigen.

Das Kochquartett

Risotto dell'Angelo

Dieses Risotto hat eine lange Tradition. Das Gericht aus vielen Gemüsesorten, Reis und Rind war schon das Hochzeitsmahl ihrer Eltern. Heute bereitet es unsere Köchin in einer etwas leichteren Variante zu.

Die Gewissensfrage

Die Gewissensfrage

Ein Atheist will den Religionsunterricht abschaffen. Ist das moralisch vertretbar, wenn die Entscheidung bedeuten würde, seiner eigenen Mutter den Job als Religionslehrerin zu nehmen?

Fernsehen

Je später der Abend

Seit 40 Jahren laufen Talkshows im deutschen Fernsehen, aber in letzter Zeit schimpfen alle über das ewige Gelaber. Dabei ist die Idee doch super: interessanten Menschen dabei zuzuhören, wie sie miteinander reden. Man müsste nur alles mal ein Stück runterfahren - das Durcheinander im Studio genauso wie die überzogenen Erwartungen der Zuschauer.

Design & Wohnen

Glück im Spiel

In der DDR bastelte Renate Müller Puppen für Kindergärten, nach der Wende wollte keiner mehr etwas von ihr wissen. Heute werden ihre Tiere weltweit in Galerien ausgestellt. Wieso? Das erklärt sie am besten mal selbst.

Politik

»Ich würde wieder genauso handeln«

Im Herbst 1977 entführten Terroristen der Rote Armee Fraktion den Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer und forderten im Gegenzug die Freilassung inhaftierter RAF-Häftlinge. Für zwei Männer wurden die nächsten Wochen zu den schwersten ihres Lebens: Schleyers Sohn Hanns-Eberhard tat alles, um die Freilassung seines Vater aus der Geiselhaft zu erwirken. Bundeskanzler Helmut Schmidt entschied sich gegen einen Austausch. Nach 44 Tagen ermordete die RAF Schleyer. Hier sprechen Hanns-Eberhard Schleyer und Helmut Schmidt zum ersten Mal öffentlich.

Sagen Sie jetzt nichts

Sagen Sie jetzt nichts, Joachim Król

Im November wird er seine letzte Tatort-Folge drehen. Joachim Król über Hollywood, Krimis und die Entscheidung, einfach mal was anderes zu machen.

Das Beste aus aller Welt

Das Beste aus aller Welt

Bei Formel-1-Rennen gibt es Reifenwechsel - aber warum gibt es bei einem Bundesliga-Spiel keinen Schuhwechsel? Wie Axel Hacke die etwas dröge Fernsehberichterstattung revolutionieren möchte.

Gewinnen

Die unperfekte Welle

Diese Woche verlosen wir ein aufblasbares Surfbrett. Das ist die Lösung für surfbegeisterte Wassersportler, die kurz nach Feierabend noch vor der Haustür in kleine Wellen springen oder auf dem See paddeln wollen.

Leben und Gesellschaft

Früher: Kippen Heute: tippen

Wo früher graue Schwaden aufstiegen, flackern heute die Displays: Das Smartphone hat die Zigarette abgelöst - als Accessoire, als Pausenfüller, als Alltagsgegenstand.