Was bedeutet Ihnen die Europäische Union?

Die britische Band Muse im Interview ohne Worte über ihre Einstellung zu Sex und Drogen, depressive Rockstars und die Zimmerverteilug auf Tour.

Muse

Geboren Matthew Bellamy: 9. Juni 1978 in Cambridge, Dominic Howard: 7. Dezember 1977 in Stockport, Christopher Wolstenholme: 2. Dezember 1978 in Rotherham 
Beruf Musiker 
Ausbildung Highschool 
Status Geküsst

Aus Matt Bellamy hätte auch ein hauptberuflicher Verschwörungstheoretiker werden können. Nicht nur kann er mit seiner Stimme Tausende in seinen Bann ziehen, er glaubt auch, dass die Welt nicht von Menschen, sondern von Drohnen beherrscht wird – was den Gedanken nach sich zieht, ob das nicht vielleicht besser wäre, auch für die Menschen. Weil Bellamy aber irre Gitarrenriffs spielen kann und seine Stimme knapp vier Oktaven umfasst, macht er lieber Musik – und deswegen gibt es Muse, eine der letzten Bands, die problemlos ein Stadion füllen können. In gängige Rockgenres passt die Band eher nicht, besser beschreibt einer ihrer Songs den Stil: Megalomania. Größenwahn – ja, das ist es. Auf Konzerten spielt Muse am liebsten Apokalypse, lässt – siehe oben – Drohnen fliegen und zertrümmert Gitarren im Akkord. Seit 24 Jahren halten die drei Schulfreunde es miteinander aus, nur zwei Dinge sind ihnen heute peinlich: Dass Bellamy während seiner Beziehung mit Kate Hudson ständig in Klatschzeitschriften zu sehen war und dass sie mehrere Lieder zum Twilight-Soundtrack beigesteuert haben. Abgesehen davon sind die drei von Muse zufrieden. Ihr Traum wäre, irgendwann einmal bei den ägyptischen Pyramiden zu spielen. Ihr elftes Album Simulation Theory ist gerade erschienen.

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