»Ich konnte das Kind nicht sehen – sonst hätte ich es nicht geschafft«

Im Krankenhaus unserer Kolumistin ist diesmal eine Schwangere, die ankündigt, das Kind zur Adoption freigeben zu wollen. Eine Entscheidung, für die die Hebamme großen Respekt hat. Am Ende kommt es zu einem verblüffenden Zufall.

Von Maja Böhler

Eine Familie beendet ihr Schwarz-Weiß-Denken

Im Schüleraustausch in den Südstaaten der USA erlebte Rebekka Endler ihre weißen Gasteltern als erzkonservativ und streng gläubig. Mit Schwarzen hatten sie nichts am Hut. Jahre später erfährt sie, dass das Paar seine Kirchengemeinde verlassen und zwei schwarze Kinder adoptiert hat.

In fremden Händen

Jugendämter greifen zunehmend in Familien ein und bringen Kinder in Heimen oder Pflegefamilien unter. Manche Entscheidungen der Ämter sind verheerend - und wer einmal in die Mühlen geraten ist, kommt so leicht nicht mehr heraus. Sechs Leidensgeschichten.

»Wir hielten uns ganz fest«

22 Jahre nachdem sie zur Adoption freigegeben wurde, machte sich die Amerikanerin Ashley Comer auf den Weg, um ihre leibliche Mutter Sheila kennenzulernen. Mit der Kamera dokumentierte sie das emotionale Treffen.

Zurück zu dir

Die eine wächst mit liebevollen Eltern auf und wird Golfprofi. Die andere leidet fast ihr ganzes Leben unter einem gewalttätigen Vater und einer selbstsüchtigen Mutter. Dann, mit Ende 50, finden sie heraus, dass sie Schwestern sind, Zwillingsschwestern. Die Geschichte einer langen Suche.

Die Polizei, dein Freund und Vater

Zwei Mal hatte der Kriminalhauptmeister Carlos Benede mit Jungs zu tun, deren Mütter ermordet wurden - von den Vätern der Kinder. Zwei Mal fasste er sich ein Herz und adoptierte sie. Die Geschichte eines ungewöhnlichen Beamten.

Wege der Hoffnung

Wann muss das Jugendamt Kinder von ihren Eltern trennen? Wann nicht? Zwei Fälle, zwei gegensätzliche Antworten. Zwei harte Entscheidungen.