Mein Roboter und ich

Bald sollen Maschinen selbstständig Päckchen in deutschen Städten ausliefern. Bis jetzt läuft immer ein Mensch als Begleiter hinter dem Roboter her. Unsere Autorin hat das ausprobiert.

Text: Svenja Beller, Fotografie: Roman Pawlowski

Kurzfassung

Weil man sich mit den aktuellen Tablets und E-Book-Readern so gut aufs Wesentliche konzentrieren kann, haben wir einige Buchklassiker etwas komprimiert.

Systemfehler

Wenn bei Computern und Smartphones etwas schiefgeht, tauchen Störungsmeldungen auf - die noch viel besser in die reale Welt passen würden.

Die Idiotie der digitalen Diener

Autokorrektur, Voreinstellung, automatische Ergänzungen: Computer und Smartphone tun so, als wüssten sie genau, was wir wollen. Sie wissen es aber kein bisschen. Und machen uns damit nur das Leben schwer.

Darum arbeiten wir auch am Rechner an einem Schreibtisch

Um Computer für Benutzer verständlicher zu machen, erfanden Entwickler den Desktop. Aber hilft dieser wirklich, das Chaos der Welt zu bändigen? Wäre eine virtuelle Hotelrezeption nicht besser geeignet?

Wir bitten dich, erhöre uns

Da dachte man, der Anrufbeantworter sei inzwischen ausgestorben. Und dann beginnt die halbe Welt damit, Sprachnachrichten bei WhatsApp zu verschicken. Besonders nervig: wenn der Chef nachts Kreativ-Memos sendet.

Uhrsache und Wirkung

Mit einer Smartwatch kann jeder Hobbysportler seine Laufschritte zählen. Das führt zu mehr Disziplin - und zu Ideen, die Geräte zu überlisten.

»Mit Hologrammen wird sich mehr Geld verdienen lassen als mit Pornografie«

Spätestens seit der Politiker Jean-Luc Mélenchon an sieben Orten gleichzeitig auftrat, herrscht Goldgräberstimmung in der Hologramm-Branche. Realisiert wird das Ganze von einem Deutschen, der auf den Erfolg lange warten musste.

Von Annabel Dillig

Freihändig

Filme schauen, skypen, Musik hören: Vieles wäre leichter, wenn man Smartphone oder Tablet dabei aus der Hand legen könnte. Bloß wie? Sieben Tipps, die gut dastehen.

»Mein Bild ist berühmter als die Mona Lisa«

Mehr als eine Milliarde Menschen kennt dieses Foto. Der Hintergrund von Windows XP ist der Schnappschuss von Charles O'Rear. Der bereut, dass er beim Honorar nicht besser verhandelt hat.

Inside Facebook

Im SZ-Magazin sprechen Mitarbeiter von Facebooks Berliner Löschtruppe zum ersten Mal über ihren grauenerregenden Beruf – und die geheimen Regeln ihrer Arbeit.

Laptops kaufen oder Löcher stopfen?

Schulen in Deutschland sollen mit einem Fünf-Milliarden-Euro-Programm für digitale Bildung fit gemacht werden. Was halten eigentlich die Schüler davon? Und wäre das Geld für die Renovierung maroder Schulen nicht besser angelegt? Unsere Autorin hat mal nachgefragt.

Werde ich ausspioniert?

Verschwundene Emails, plötzliche Fehlermeldungen – nach ihrer Reise nach China wird unsere Autorin das Gefühl nicht los, dass ihr Handy gehackt wurde.

Hallo? Haaaaallo?

SMS und WhatsApp vereinfachen die Kommunikation, verleiten aber auch dazu, unverbindlich zu bleiben. Das nervt.

Trauerarbeit im Mail-Postfach

Christoph Schlingensief, Roger Willemsen - als unser Autor alte Mails längst Verstorbener wiederfindet, nimmt ihn das ziemlich mit. Warum löst das flüchtige Medium E-Mail solche Reaktionen aus?

Vor uns die Sintflut

Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüche: Kaum ein Land ist so gefährdet von Naturkatastrophen wie Indonesien. Wie gehen die Menschen mit dieser Bedrohung um? Eine Expedition in Bildern.

»Wenn dir etwas auffällt, sprich darüber«

Jedes EM-Spiel und jedes Public Viewing ist auch: eine Großversammlung von Smartphone-Besitzern. Für die Sicherheit der Zuschauer ist das ein Segen, sagt der Technologie-Experte Marc Goodman – und Fluch zugleich.

Völlig losgelöst

»Tech Wear«, also Kleidung mit Technik drin, ist derzeit das Lieblingsthema der Modeleute. Auch die Bundeskanzlerin möchte vorne dran sein und probierte am »Girls Day« eine intelligente Jacke an, in der sie allerdings keine gute Figur machte. Was nicht an ihr lag.

Der Freak auf meinem Sofa

2016 ist das Jahr, in dem die Virtual-Reality-Technik ihren Durchbruch feiern wird. Aber was heißt das eigentlich für unsere Beziehungen, wenn der Partner zombiegleich auf dem Sofa herumhampelt? 

Megapixelpleite

Über fünf Milliarden Geräte mit HDMI-Schnittstelle gibt es auf der Welt, bald hat jeder Erdenbewohner eins. Bloß unsere Autorin hatte davon nichts mitbekommen, was in ihrer Familie zu großem Frust führte.

Wenn aus »Stasi« »Stausee« wird

Die automatische Textkorrektur nimmt uns beim Tippen viel Arbeit ab - und stürzt uns in zahllose Missverständnisse. Wie konnte es dazu kommen?

Als Computer weiblich waren

Die Pioniere des Programmierens waren sechs Frauen: Sie bedienten den ersten Universalrechner der Welt.

Wer bin ich?

Der dänische Professor Henrik Schärfe ließ vor fünf Jahren einen Roboter nach seinem Vorbild bauen. Er wollte etwas erfahren über Menschen und Maschinen. Doch noch mehr lernte er sich selbst kennen.

Anrufer unbekannt

Wer den Nummernspeicher seines Handys nie löscht, erhält sich viele kleine Bekanntschaften, große Erinnerungen – und unlösbare Rätsel

Zum Verdrücktwerden

Fast niemand braucht die Feststelltaste auf der Tastatur. Aber ständig bleiben wir aus VersehEN DRAN HÄNGen. Warum schafft niemand das Ding ab?

»Mein Grabstein soll in Comic Sans beschriftet sein«

Vor zwanzig Jahren erfand Vincent Connare für Microsoft eine Schriftart, die als geschmacklos, blöd und infantil gilt – und längst unsterblich ist. Er bereut es nicht.

Richtig verbunden

Noch lieber als über das Wetter schimpfen die Menschen derzeit über die Apple Watch. Dabei brauchen wir nur mehr Gelassenheit im Umgang mit den smarten Geräten.

»Es sind die Fantasten, die die Welt verändern«

Seit fünfzig Jahren prophezeit der Schweizer Autor Erich von Däniken die Wiederkunft von Außerirdischen, die uns Menschen einst erschaffen hätten. Das hat ihm ebenso viel Bewunderung wie Spott gebracht.

»Die Leute haben es gehasst«

Der Designforscher Fabian Hemmert erkundet das emotionale Verhältnis der Menschen zu Smartphones und anderen Geräten. Er hat herausgefunden, dass ängstliche Handys ganz gut ankommen - aber digitale Küsse nicht.

Auferstanden aus Ruinen

Vor fünf Jahren wurde das Historische Archiv Köln vom Erdboden verschluckt. Damit verlor die Stadt ihr Gedächtnis. Nun sollen es Bagger, Gefriertrockner und Spatel wiederherstellen - Fetzen für Fetzen.