»Ich fühle mich zu den Schatten hingezogen«

Haris Epaminonda ist 1980 in Nikosia, Zypern, geboren und lebt heute in Berlin. Sie hat sich auf die Collagentechnik spezialisiert und zum Beispiel Denkmäler zerschnitten.

»Wir leben in bebenden Zeiten«

Nidhal Chamekh wurde 1985 in Tunesien geboren. In seinen Werken beschäftigt er sich mit dem Verlust des Gleichgewichts, der Tatsache, dass die Dinge nicht mehr zu sein scheinen, wie sie mal waren.

»Farbe wäre zu verführerisch«

Die Fotos der Kroatin Tanja Deman zeigen die unberührte und reiche, aber auch fragile und durch Ausbeutung hochgefährdete Wasserwelt - in schwarz-weiß.

»Diktator Hitze«

Heiße Sonnenstrahlen, glühender Sand: Der Diktator in Daniel Tchetchiks Bildern ist die Hitze.

Ein riesiger Teich

In der Antike war das Mittelmeer ein einheitlicher Zivilisationsraum. Heute ist es in sehr verschiedene Teile zerfallen. An den Nahtstellen begegnen sich Touristen und Flüchtlinge. Beide sind entwurzelt: die einen für ein paar Wochen - die anderen für immer.

»Vier kleine Märchen«

Mounira Al Solh nimmt in der libanesischen Kunstszene eine Sonderstellung ein, weil ihre Arbeiten, die gesellschaftspolitische Themen wie Migration und sozialen Eskapismus behandeln, fast immer von Humor und Leichtigkeit getragen sind.

»Die Vögel sind geköpft«

Während Millionen von Menschen aus Syrien fliehen, lebt und arbeitet Youssef Abdelke weiter in der Hauptstadt Damakus. Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern Syriens.

»Es gibt keine Helden mehr«

Aleksandar Duravcevic hat eine Skulptur geschaffen, die an die wahren Helden des Mittelmeers erinnern soll.

»Sechster Kontinent«

Eine fotografische Reise rund um das Mittelmeer, auf der Suche nach dem Ursprung und einer aktuellen Definition des Meeres, das die alten Römer »mare nostrum« nannten.

»Geflickt, aber nicht zerrissen«

Yto Barrada fotografiert in Marokko alte Teppichböden in einem Zirkus. Dabei gebt es um mehr als nur Ränder und Flicken.

»Das Phänomen ist nicht neu«

Mona Hatoum wurde mit der Performance Under Siege (1982) bekannt. Darin kämpfte sie sieben Stunden lang in einem durchsichtigen Würfel mit Lehm und Schlamm - unter den Blicken der hilflosen Zuschauer.

»Von den Schiffen hypnotisiert«

Kader Attia zeigt Fotos der ultimativen Grenze am Mittelmeer - hier werden die Menschen von Europa und damit von ihren Träumen und Sehnsüchten nach einem besseren Leben getrennt.

Das Mittelmeer

Nicht einer, sondern 16 Künstler haben diesmal unsere Edition 46 gestaltet. Thema: das Mittelmeer.

Drawings in the middle of the magazine

Die Zeichnungen der Künstlers David Shrigley, die er exklusiv für die Edition 46 des SZ-Magazins angefertigt hat.

Theater des Absurden

Die Edition 46 mit Fotografien von Roger Ballen.

»Manchmal ist der Albtraum das, was wir brauchen«

Roger Ballen fotografiert, um die Seele des Menschen zu verstehen. Längst zählt er zu den bedeutendsten Fotokünstlern unserer Zeit. Für diese Edition 46 haben wir ihn in Johannesburg besucht und zeigen unveröffentlichte Arbeiten.

Das Beste aus aller Welt

Wussten Sie, dass Axel Hacke seit Jahren die Kunstwelt prägt? Ein Rückblick auf verstörende Performances und Werke von erschütternder Zartheit.

»Bemerkenswert an mir ist nur meine Normalität«

Derzeit wird David Shrigley auf der ganzen Welt für das gefeiert, wofür er zuvor kritisiert worden ist: Der britische Künstler malt und denkt wie ein Kind. Gnadenlos ehrlich, böse und vor allem - komisch.

Bilder einer Ausstellung

Wir stellen Ihnen 17 Videoarbeiten von renommierten Künstlerinnen und Künstlern vor, die exklusiv für das SZ-Magazin kuratiert wurden. Zusammen ergeben sie unsere diesjährige Edition 46, eine virtuelle Ausstellung, die man als SZ-Magazin-App herunterladen oder vier Wochen auf unserer Webseite sehen kann. Manche Filme irritieren, rütteln auf, andere sind ganz still, melancholisch, schön. Der kürzeste dauert gut zwei Minuten, der längste mehr als elf Minuten, gemeinsam zeigen sie, was Videokunst im Jahr 2012 sein und leisten kann.

»Die Menschen denken, es müsse immer die eine Antwort geben«

Dabei sind die offenen Fragen oft viel spannender. Die Künstlerin Barbara Kruger hat die Edition 46 des SZ-Magazins gestaltet – im Gespräch erklärt sie, warum es gut tut, manches ungeklärt zu lassen.

Denkst du an Warschau?

In dem Collagenzyklus Denkst du an Warschau? den Paulina Olowska exklusiv für das SZ-Magazin angefertigt hat, erzählt sie eine Liebesgeschichte, eingebettet in ein Stadtporträt des postkommunistischen Warschau.

Und wieder war es ein Abenteuer

In der Redaktion des SZ-Magazins herrschte wochenlang Anspannung, Mitarbeiter erkundigten sich neugierig, welcher Künstler diesmal die Edition 46 gestalten werde. Schließlich kommt es nur einmal, in der 46. Woche des Jahres, vor, dass wir unser Heft aus der Hand geben. Hier sehen Sie, welche Künstler die Edition 46 in den vergangenen Jahren gestaltet haben.

"Ich kann Ihnen die Handlung Seite für Seite erzählen..."

Die Künstlerin Paulina Olowska über das Wesen ihrer Arbeit und das Konzept dieser Edition 46.