Was ist Ihr Bild von Europa?

Die Alpen, der Eiffelturm oder Firmenchefs, die sich hinter Ballons verstecken? Was steht exemplarisch für diesen Kontinent? Zeigen Sie es uns – und gewinnen Sie den Fotowettbewerb des SZ-Magazins in Kooperation mit CEWE.

»Man verliert jeden Kontakt zur Außenwelt«

Die Fotografin Maria Vittoria Trovato ist auf einem der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt mitgefahren. Wir zeigen ihre Bilder und fragen, warum sie trotz 21 Pools, aufmerksamer Crew, Eislaufbahn und Kletterwänden am Ende froh war, wieder von Bord zu gehen.

Interview: Sabrina Höbel

Draußen vorm Balkon

Mehr als 8000 Mal hat der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk den Ausblick aus seiner Wohnung in Istanbul fotografiert. Die Bilder erzählen viel über seine Heimatstadt, über die Türkei – und über Pamuk selbst.

Von Thomas Steinfeld

»Hitler hat Mickey Mouse getötet«

Die Fotosessions und Affären des Fotografen David Bailey sind so berüchtigt, dass er als Vorbild für einen Kinofilm diente. Die noch besseren Anekdoten erzählt er aber selbst. Ein Treffen.

»In Wahllokalen sieht man, was typisch Deutsch ist«

Mülleimer als Wahlurnen, schummriges Kneipenlicht hinter den Kabinen: Die Fotografen Ansgar Dlugos und Manuel Kaufmann haben die Skurrilität von Wahllokalen in Bildern festgehalten.

»Die Prozeduren haben fast etwas Entwürdigendes«

Hobeln, bleachen, zupfen: Selbst harmlose Schönheitseingriffe sehen oft brutal aus. Der Fotograf Franz Becker hat die Arbeit in Beautysalons dokumentiert und ist dabei auch der Frage nachgegangen, wo für die Kunden die Grenze ist.

»Wir haben zweieiige Zwillinge der Vorlage geboren«

Das gab's noch nie: Vor ein paar Wochen stellten elf Londoner Fotografen im SZ-Magazin-Modeheft ihre Lieblingsorte vor. Zwei Touristinnen haben die Bilder jetzt an den Originalschauplätzen nachgestellt – sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich.

Bilder eines Landes

Was würden Sie fotografieren, wenn Sie Deutschland in einem Bild erklären wollten? Zeigen Sie es uns - und gewinnen Sie beim Fotowettbewerb des SZ-Magazins in Kooperation mit CEWE.

»Ich habe die ›Allahu akbar‹-Rufe der IS-Kämpfer gehört«

Für eine Fotoreportage war Robin Hinsch kürzlich in Mossul. Im Interview spricht der Fotograf über heftige Gefechte, surreale Kriegsbilder und eine absurde Angewohnheit der irakischen Soldaten.

Muttertag

Im Alltag haben es Fotografinnen meistens mit fremden Models zu tun. Was geschieht, wenn sie ihre eigenen Mütter in Szene setzen sollen? Manche sagten, dies sei das intensivste Foto-Shooting ihres Lebens gewesen.

Sowjetischer Tapetenwechsel

Im früheren Ostblock rotten zahlreiche Häuser vor sich hin. Elena Amabili und Alessandro Calvaresi erzählen die Geschichten ihrer Bewohner - durch Fotos abblätternder Tapeten. 

Alles im Kasten

Ein Fotoapparat kann ein Fenster zur Welt sein. Und bei mancher Aussicht deutet sich auch schon an, welche Kamera ideal für das Motiv wäre. Wir zeigen die Modelle der Saison in ungewöhnlicher Umgebung.

Leben im Abseits

Seit knapp 50 Jahren wachsen die israelischen Siedlungsgebiete im Westjordanland. Viele Beobachter sehen in ihnen ein entscheidendes Hindernis für den Frieden in Nahost. Der Fotograf Philipp Meuser wollte die Siedler genauer kennenlernen.

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele

Der Fotograf Michael Wesely macht ungewöhnliche Klassenfotos. Er porträtiert jeden einzelnen Schüler und legt die Einzelbilder übereinander. Das Ergebnis sagt mehr über die Schulklassen als die Schüler glauben.

Blicke tauschen

Wie bildet man sich ab, wenn man sonst immer nur andere abbildet? Wir haben Fotografinnen und andere Künstlerinnen um Selbstporträts gebeten. Das Thema: die Mode der Saison.

»Ab 19 zerbricht Dummheit die Schönheit«

Die große Fotografin Elfie Semotan über die Qual, selbst fotografiert zu werden, sexuelle Freiheit und die zwei sehr komplizierten Männer, mit denen sie ihr Leben verbringen wollte.

Auf engstem Raum

Wenn Flüchtlinge tagelang im Laderaum eines Lastwagens unterwegs waren: Wie sieht es dann darin aus? Unser Fotograf hat einen Einblick in beschlagnahmte Transporter bekommen.

Rudolf Klaffenböck

»Von den Schiffen hypnotisiert«

Kader Attia zeigt Fotos der ultimativen Grenze am Mittelmeer - hier werden die Menschen von Europa und damit von ihren Träumen und Sehnsüchten nach einem besseren Leben getrennt.

Hier gibt es nichts zu sehen

Der deutsche Fotograf Günter Standl schärft den Blick auf jene Geräte, die den Blick aller Touristen versperren: die Aussichtsfernrohre.

Für immer Krieg

Gefechte enden, Erinnerungen bleiben: Jakob Ganslmeier hat ehemalige Afghanistan-Soldaten, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden, eineinhalb Jahre lang begleitet und fotografiert.

»Saufen ist Arbeit. Saufen ist ein Beruf«

Der Fotograf Juergen Teller ist ein Star in der Modeindustrie - und hat dort immer um seine Freiheit gekämpft. Nach etlichen exzessiven Jahren will er nun endlich auch die Kontrolle über sein Leben zurück.

Platten-Liebhaber

Andrej Balco hat in slowakischen Plattenbauten fotografiert – und dabei herausgefunden, dass deren Bewohner wenig Lust haben, sich von der Tristesse ihrer Umgebung anstecken zu lassen.

Abgefahren

Für den Fotografen Louis Porter ist jede Stadt ein Krisengebiet. Ihn interessieren besonders die Opfer: kaputtgefahrene Verkehrsschilder. Dass ihn die Leute für verrückt halten, stört ihn nicht.

Gruppendrang

Es gibt kaum Beruhigenderes als Menschen, die gerade das Gleiche tun wie man selbst. Der Fotograf Lars van den Brink hat Orte solcher therapeutischen Zusammenkünfte in ganz Europa gefunden.

Das fliegende Auge

Der Pressefotograf Amos Chapple nimmt auf seinen vielen Reisen immer eine kleine Drohne mit, um Sehenswürdigkeiten und Landschaften zu fotografieren. Ein Gespräch über verbotene Aufnahmen und den Reiz von Gewitterwolken.

Beten vor dem Boarding

Auf Flughäfen gibt es nicht nur überteuerten Kaffee und Duty-Free-Shops, sondern auch Gebetsräume. Nur sind diese oft sehr versteckt. Andreas Duscha reiste fünf Wochen um die Welt und fotografierte die größtenteils sehr irdischen Orte, an denen Reisende zu Gott finden.

Freies Geistern

Im tiefsten Winter werden Allgäuer Dörfer von Dämonen heimgesucht. Das Fotografieren des Kostümsumzugs wurde für die Künstlerin Alexandra Vogt zu einer schmerzhaften Angelegenheit.

Wie der Name schon sagt

Wenn Südkoreaner wollen, dass ihre Läden und Bars besonders aufregend klingen, geben sie ihnen exotische Namen - und zwar deutsche. Eine Expedition in Bildern.