Gebratene Wassermelone

Im Sommer landet allerhand auf dem Grill. Aber haben Sie es auch schonmal mit einer Wassermelone probiert?

»An einem der letzten heißen Tage im vergangenen Jahr lud meine Schwester zur großen Gartenparty. Unser Stromanbieter hatte uns gerade mit einem Tischgrill als Geschenk überrascht, wir probierten ihn gleich aus: Neben Garnelen und Tomahawk-Steak grillten wir als Vorspeise die Wassermelone und aßen sie zusammen mit dem Schafskäse und dem Kürbiskerndressing. Eine tolle Kombination! Die Melone bringt süße Frische und eine körnige Textur und der Schafskäse eine zarte, würzig-säuerliche Note mit. Die Zutaten gleichen manche aromatische Schwäche der puren Wassermelone mehr als aus und bringen den Geschmack auf den Punkt.«

Für 6 Personen

1 mittelgroße kernarme Wassermelone
etwas Olivenöl zum Anbraten
30 g Kürbiskerne
70 g Olivenöl
1 Knoblauchzehe, gehackt und zerrieben
Salz
Pfeffer
1 Zitrone
etwas Honig zum Süßen
250 g milder Schafskäse
1 weiße frische Gemüsezwiebel halbiert und in feine Scheiben geschnitten
Blätter von etwa 5 Stangen Zitronenmelisse, in Streifen geschnitten

Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Auf dem Schneidbrett mit dem Messer kurz grob hacken und danach mit Olivenöl, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Honig abschmecken. Den Schafskäse in Würfel schneiden, Zwiebel und Zitronenmelisse untermengen. Wassermelone in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und mit einem runden Ausstecher (10–15 cm) Kreise ausstechen. Diese in wenig Olivenöl beidseitig stark anbraten. Etwas von der Wassermelone, die beim Ausstechen übrig geblieben ist, in kleine Würfel schneiden. Je 2 gebratene Melonenscheiben auf einen Teller geben, die Schafskäsewürfel auf den Melonenscheiben verteilen und alles mit der Kürbiskernmarinade beträufeln. Die kleinen Würfel der Wassermelone als kalten Kontrast drumherum verteilen.

Anna Schwarzmann kocht im »Gasthof Widmann« in Überacker bei Maisach und schreibt neben Maria Luisa Scolastra, Christian Jürgens und Tim Raue für unser Kochquartett.

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Foto: Reinhard Hunger; Styling: Christoph Himmel

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