Ich Krisengewinnler

Unser Autor lebt als Deutscher in Istanbul. Wie viele Touristen profitiert er vom Absturz der türkischen Währung. Freuen mag er sich trotzdem nicht. Denn während er reicher wird, werden alle um ihn herum ärmer. Die Innenansicht einer Währungskrise.

Von Philipp Mattheis

Frauen im Abseits

In kaum einem Wirtschaftssektor hinkt die Gleichberechtigung so hinterher wie im Sport. Unter den 100 bestverdienenden Sportlern ist keine einzige Frau. Wer das ändern kann? Wir Zuschauer. Und die männlichen Sportler.

Von Ines Schipperges

Ich will nicht »die deutsche Adele« sein

Steht eine Frau in der Öffentlichkeit, geht es sehr bald auch um ihr Äußeres - etwa um ihre Körperform. Unsere Autorin hat es selbst erlebt. Können bitte auch Künstlerinnen nach ihrer Leistung beurteilt werden?

Von Giulia Becker

Kümmern Sie sich bitte um meine Heimat!

Die CSU sieht »die Heimat« bedroht. Unser Autor auch. Aber nicht durch Migranten, sondern durch unbezahlbare Mieten. Ein Appell eines Vertriebenen.

Von Yves Bellinghausen

Die Angst vor dem Kürbislook

Die meisten von uns wissen: Zu viel Sonne ist schädlich. Trotzdem erkranken jedes Jahr noch immer Millionen an Hautkrebs. In Großbritannien meiden jetzt aber mehr und mehr Menschen UV-Licht - weil sie nicht so aussehen wollen wie Donald Trump.

Von Sara Peschke

Schluss mit kulinarischem Eskapismus

Unsere Autorin liebt Hamburger Franzbrötchen – doch seit es die sogar in Münchner Bäckereiketten gibt, verzichtet sie gerne darauf. Ein Plädoyer dafür, lokale Spezialitäten dort zu genießen, wo sie herkommen.

Von Sara Peschke

Warum dieser Auftritt der Kroaten alles kaputt macht

Vier Wochen lang feuerte unsere Autorin, die kroatischen Wurzeln hat den Zweitplatzierten der Fußball-WM an – doch seit der Siegesfeier in Zagreb ist sie nur noch angewidert.

Von Danijela Pilic

Vom Fußballfest in den tödlichen Drogenkrieg

Vor vier Jahren feierte Brasilien ein riesiges Fußballfest, vor zwei Jahren trafen sich die Olympioniken in Rio. Und heute? Eskaliert in der Millionenstadt die Gewalt.

Von Boris Herrmann

Der Untergang

Es gibt plötzlich zwei Meinungen darüber, ob man Menschen, die in Lebensgefahr sind, retten oder lieber  sterben lassen soll. Das ist der erste Schritt in die Barbarei.

Von Wolfgang Luef

Warum ich kein Tourist mehr sein möchte

Neue Orte im UNESCO-Weltkulturerbe führen zu neuen Touristenströmen. Doch egal, wo und wie man Urlaub macht: Man ist Teil eines Problems.

Von Annabel Dillig

Auferstehen aus Ruinen

Es tut noch weh, aber das harte Vorrunden-Aus ist das Beste, was Deutschland passieren konnte. Jetzt kann der übermächtig gewordene Fußball in Deutschland auf ein gesundes Maß geschrumpft werden.

Von Marc Baumann

Es ist nicht mehr 2006

Vor den letzten großen Fußballturnieren fühlte sich unsere Autorin, als reise sie mit vielen lustigen Menschen auf eine Insel, weit weg vom Alltag. Doch die WM in Russland weckt bei ihr wenig Vorfreude - und daran ist nicht nur der Fußball schuld.

Von Sara Peschke

Zwölf Ziffern bis zur Weißglut

Eigentlich wollte unser Autor nur ein neues Smartphone. Dabei blieb aber ein treuer Kumpane auf der Strecke: seine schöne, alte Handynummer.

Von Florian Zinnecker

Plastik, Plastik überall

Unsere Autorin hat ihr Bestes getan, auf Plastikverpackungen zu verzichten. Das gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht.

Von Susanne Schneider

Schluss mit dem Schönheitswahn beim Sport

Knappe Sportklamotten, wasserfestes Make-up: Können wir beim Sport bitte wieder schwitzen und rote Köpfe haben?

Von Dorothea Wagner

Egal, was passiert, ich werde deinen Namen rufen

Am Dienstagabend wird unser Autor in Madrid mit Jupp Heynckes mitfiebern. Verabschieden möchte er sich aber heute schon vom Bayern-Trainer. Ein Dankeschön, für das längst keine weiteren Siege mehr nötig sind.

Von Dirk Schönlebe

Alarmstufe gelb-blau

Erstmals hat es ein Roboter geschafft, einen Ikea-Stuhl fehlerfrei aufzubauen. Damit müssen wir Menschen uns von der Hoffnung verabschieden, diesen Planeten noch lange beherrschen zu können.

Von Marc Baumann

Ich bin ja schließlich nicht so

Die Bösen bei #MeToo, das waren für unseren Autor, 27, lange nur die anderen. Also fasste sich ein Herz und konfrontierte sich und zwei Bekannte mit gemeinsam erlebtem Alltags-Sexismus.

Von Matthias Bolsinger

Schau mir in die Augen, München

Unser Autor ist seit zwei Monaten in München - und seit zwei Monaten ohne mobile Daten. Mit dieser Situation ist er kreativ umgegangen, auch wenn sich immer wieder neue Hürden in seinen Weg gestellt haben.

Ich passe

Unser Autor ist in Kassel aufgewachsen, besitzt aber den türkischen und den niederländischen Pass. Nach 22 Jahren möchte er die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen - um mitzubestimmen, was mit seinem Land passiert.

Schießt die Einhörner ab

Ob Klopapier, Kondome oder Ketchup mit Glitzer: Unsere Autorin hat eine heftige Einhorn-Allergie entwickelt. Sie fordert ein Ende der Fabelwesen-Manie und schlägt ein neues, besseres Totemtier für unsere Zeit vor.

Warum der Bart keine Botschaft mehr hat

Der Sohn unserer Autorin bekommt seinen ersten Bart. Dabei merkt sie: Früher erzählte ein Bart viel über seinen Besitzer – heute sendet er oft falsche Signale. 

Die Angst vor dem Schluss

Friends, Gilmore Girls, Harry Potter und jetzt auch noch die Buchreihe von Elena Ferrante: Wann immer eine Geschichte endet, fühlt sich unsere Autorin, als müsste sie eine Trennung durchstehen. Aus gutem Grund.

So cool wie Eiskunstlauf

Rebellion und Freiheit: Snowboarden war für unsere Autorin sinnstiftender als jede andere Jugendbewegung. Doch bei den Olympischen Spielen ist von diesem Gefühl nichts mehr zu spüren - Snowboarden ist eine Leistungssportart geworden wie alle anderen auch. Ein Abschied.

Lieber nicht feiern als falsch feiern

Wer in Mainz aufwächst, für den ist Fastnacht viel mehr als nur ein Fest. Aber seit unsere Autorin im Ausland wohnt (München), feiert sie nicht mehr. Es ist einfach nicht möglich.

»Seid heiß! Heiß! Heiß! Heiß!«

Heute beginnt die 13. Staffel von »Germany's Next Topmodel«. Die zwölfjährige Tochter unseres Autors träumt davon, Model zu werden – und er fragt sich, wieso Heidi Klum in Zeiten von #MeToo immer noch ihr verheerendes Frauenbild zur besten Sendezeit auf Teenies loslassen darf.

Unmöglich, diese jungen Leute!

Woran merkt man, dass man alt wird? Man sieht zum ersten Mal ein Jugendphänomen, das man nicht mehr versteht. Unser Kollege (34) verzweifelt an »Cloud Rap« - und fühlt sich an seinen Vater und Punk erinnert.

In Österreich gibt es bald keine roten Linien mehr

Die Debatte um ein rechtsextremes Liederbuch in Niederösterreich zeigt: Egal, wie die Wahl dort am Sonntag ausgeht, die FPÖ hat jetzt schon gewonnen.

Armer, braver Brockhaus

Unsere Autorin bekam früher jedes Weihnachten drei Bände einer Enzyklopädie geschenkt. Jetzt wollte sie die Bücher in den Keller räumen - bis ihr auffiel, dass der Brockhaus etwas kann, das Wikipedia nicht kann.

Drei Monate Hölle

Burcu Gültekin Punsmann war Teil des Lösch-Teams, das unerwünschte Inhalte von Facebook entfernt. Doch Gewalt und Folter, Kindesmisshandlungen und Enthauptungen, die sie täglich sehen musste, ließen sie bald wieder kündigen. Ihre Erfahrungen hat sie nun in einem offenen Brief aufgearbeitet.